01.10.2025
Stakeholder-Workshop „KI als digitale Akteurin“ am 18. Februar 2026: Textarbeit, Rückfragen und methodisches Feedback

Am 18. Februar 2026 fand unser Stakeholder-Workshop „KI als digitale Akteurin“ statt. Ziel war es, das von uns entwickelte Szenario und die zugrunde liegende Methode gemeinsam mit externen Stakeholdern zu diskutieren, insbesondere mit einem klaren Fokus auf inhaltlicher Prüfung, Rückkopplung zentraler Annahmen und Verbesserungspotenzialen für die weitere Projektarbeit.
Der Kernteil des Workshops bestand dann aus drei eng miteinander verzahnten Arbeitsblöcken:
- Die Diskussion konkreter Textpassagen samt wechselseitiger Bezugnahme zwischen den Teilnehmenden, um Argumentationslinien, Begrifflichkeiten und Prämissen gezielt zu schärfen.
- Die Diskussion konkreter, vorab übermittelter Fragen, um konkrete Punkte systematisch zu klären und Prioritäten herauszuarbeiten.
- Feedback zur Methode inklusive möglicher Rückfragen – als expliziter Schritt, um die Übertragbarkeit des Ansatzes, die Verständlichkeit der Szenarioarbeit und die Eignung für den weiteren Projektverlauf kritisch zu spiegeln.
Inhaltlicher Schwerpunkt: Diskussion eng entlang der konkreten interdisziplinären Inhalte des Szenarios
Charakteristisch für den Workshop war, in welchem Format die Diskussion bezüglich bestehender KI-Agenten erfolgte: Mittels der Arbeit an konkreten Textpassagen und der gezielte Behandlung vorab eingereichter Fragen wurde das Szenario kritisch und analytisch in den Fokus gerückt. Gerade darin lag der Mehrwert des Stakeholder-Formats: Externe Perspektiven treffen nicht auf ein abstraktes Zukunftsbild, sondern vielmehr auf eine konkretisierte Darstellung möglicher Entwicklungen, an der sich Annahmen, Spannungen und Gestaltungsoptionen präzise diskutieren lassen.
Gerade die Kombination aus der Diskussion einzelner Textpassagen, dem systematischen Aufgreifen vorab eingereichter Fragen sowie dem Block zum Methodenfeedback hat es ermöglicht, zentrale Annahmen zu teilen sowie darüber hinaus auch kritisch zu testen und an den relevanten Stellen nachzuschärfen. Damit wurde das Szenario nicht nur produktiv diskutiert, sondern auch weiterentwickelt. Der Workshop ermöglichte daher nicht allein, externe Perspektiven zu diskutieren, sondern methodisch kontrolliert einzubinden.
Fazit
Für die Arbeitsprozesse des Projektes ist der Workshop damit ein erfolgreicher Zwischenschritt: Aus dem Szenario als konzeptionellem Referenzrahmen wird ein qualitativ überprüftes Arbeitsergebnis, das in der nächsten Phase zielgerichtet weiterverarbeitet werden kann – insbesondere durch (1) Einarbeitung der protokollierten Präzisierungen, (2) Schärfung der Leitfragen für die weitere Stakeholder-Einbindung und (3) Konsolidierung der Szenario-Elemente in einem Format, das sowohl wissenschaftlich belastbar als auch praxisnah diskutierbar bleibt.